French-Indian War 1754-1760

French-Indian War 1754-1760

French-Indian War 1754-1760
Der French and Indian War spiegelte die Auseinandersetzungen des Siebenjährigen Krieges wider, der während dieser Zeit in Europa geführt wurde. Gleichzeitig kam es auch zu Auseinandersetzungen in Westindien und der Karibik. Bis während der 1740er Jahre hatte es zwischen der französischen und der britischen Partei in Nordamerika / Kanada die ersten Auseinandersetzungen gegeben. Der Bereich, in dem die Interessen französischer und britischer Siedler und Pelzhändler aufeinanderstießen, umfaßte das Gebiet, das heute durch die großen Städte der Ostküste - New York, Philadelphia, Baltimore, Williamsburg bis zur kanadischen Grenze, dem Hudson und St. Lawrence-Fluß beschrieben wird. Der Konflikt spielte sich vornehmlich im Grenzgebiet von Virginia und Pennsylvania ab und entzündete sich an dem von französischen Truppen im Tal des Ohio 1753/1754 errichteten Fort Duquesne. Ein Unternehmen unter dem Kommando des jungen Generalleutnants George Washington, der eine Truppe aus alliierten Indianern und englischen Waldläufern zur Vertreibung der Franzosen führte, scheiterte. Im Gegenzug wurde das britische Fort Necessity gebaut. Sowohl die britische Regierung als auch die Armee selbst waren bei Ausbruch des Konfliktes nicht auf einen Krieg in Nordamerika vorbereitet, die Provinzverwaltungen in Neuengland uneinig. Besonders die deutschen Siedler in Pennsylvania, die zum großen Teil pazifistischen Glaubensgemeinschaften angehörten, weigerten sich zunächst, den Kampf zu unterstützen und traten erst 1754 in den Kampf ein. Während im Herbst 1754 von England aus die ersten britischen Truppen in Marsch gesetzt wurden - ca. 700 Mann, das 44. und 48. Infanterie-Regiment - verschiffte Frankreich 3000 Mann in das Krisengebiet. Der sich anbahnende Krieg wurde vor allem in den Wäldern geführt. Während die etwa 55000 französischen Siedler gegenüber einer halben Million britischer Einwanderer eindeutig in der Minderzahl waren, hatten sie zunächst doch die günstigeren Voraussetzungen auf ihrer Seite. Da die Franzosen vorwiegend Fallensteller waren, stellten sie für die indianischen Ureinwohner eine weit geringere Bedrohung dar als die landhungrigen Siedler der anderen Seite. Als Trapper waren die Franzosen mit der Charakteristik des Grenzkrieges in den Wäldern und auf den Flüssen weit besser vertraut und die überwiegende Zahl der Indianer kämpfte auf ihrer Seite. Der Krieg war in erster Linie charakterisiert durch mit größter Grausamkeit geführte Überfälle von Terrorbanden aus Indianern und Waldläufern unter französischer Führung auf vereinzelte Siedlungen und Höfe, die Kriegsparteien zahlten Prämien für feindliche Skalps. Auf englischer Seite dominierten zunächst örtliche Miliztruppen das Geschehen. Stützpunkte und Forts wurden errichtet und umkämpft. Erst nach und nach gewöhnten sich die britischen Truppen an die speziellen Anforderungen des Waldkampfes und es wurden schließlich regelrechte Ranger-Einheiten ausgebildet, die die indianische Kampfweise annahmen und von denen Rogers Rangers in ihren grünen "Uniformen" bald berüchtigt waren. Brachte der Feldzug von 1757 den Briten Niederlagen bei Louisbourg und Halifax sowie den Verlust von Fort Wiliam Henry, so eroberten sie 1758 die französischen Stützpunkte Fort Fontenac, Louisbourg und Carillon sowie im Jahr darauf Duquesne und Quebec, 1760 dann Montreal. Im September 1760 kapitulierte Neufrankreich, das Gebiet fiel an die britische Krone. Der Sieg Admiral Hawkes über die französische Flotte bei Quiberon 1759 und der Kriegseintritt der Spanier auf der Seite Englands 1761 das Ende der Auseinandersetzungen ein, der Vertrag von Paris beendete 1763 sowohl offiziell den French and Indian War als auch den Siebenjährigen Krieg. Großbritannien erhielt die nordamerikanischen Gebiete östlich des Mississippi einschließlich Spanisch-Florida, Spanien vereinnahmte als Ausgleich das westliche Mississippi-Tal von Frankreich.

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Artikel-Nr.: Rofur-Flags 1/72-139

Erste und zweite Fahne, 27th Foot (Royal Inniskilling Fusiliers) 1758 Fort Carillon./ Erste und zweite Fahne, 1st Foot (Royals). Louisbourg 1758./ Erste und zweite Fahne, 44th Foot. Fort Carillon 1758.

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Artikel-Nr.: Rofur-Flags 1/72-140
Jedes Regiment hatte eine weiße "Leibfahne" und mehrere identische "Ordonnanzfahnen". Regiment Royal Roussillon Leibfahne (oben) und Ordonnanzfahne. (1757 Fort William Henry, 1758 Carillon, 1759 Quebec, 1760 Montreal)./ Regiment Artois, Ordonnanzfahne.Louisburg 1758 / Ordonnanzfahne, Regiment Béarn.Oswego 1756, Fort Carillon 1758, Quebec 1759, Montreal 1760.
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Artikel-Nr.: Rofur-Flags 1/72-141
Jedes Regiment hatte eine weiße "Leibfahne" und mehrere identische "Ordonnanzfahnen". Regiment La Reine, Leibfahne (oben) und Ordonnanzfahne.1755 Lake George, 1757 Fort William Henry, 1758 Fort Carillon, 1759 Quebec, 1760 Montreal./ Regiment Languedoc, Ordonnanzfahne.1755 Lake George, 1757 Fort William Henry, 1758 Fort Carillon, 1759 Quebec, 1760 Montreal./ Regiment Bourgogne. Ordonnanzfahne, Louisburg 1758.
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Artikel-Nr.: Rofur-Flags 1/72-142
Jedes Regiment hatte eine weiße "Leibfahne" und mehrere identische "Ordonnanzfahnen". Kanadische Milizen, Ordonnanzfahne, u.a. Fort Carillon 1758./ Regiment Royal La Marine, Leibfahne(oben) und Ordonnanzfahne.1758 Fort Carillon./ Regiment La Sarre, Ordonnanzfahne.1756 Oswego, 1757 Fort W. Henry, 1758 Fort Carillon, 1759 Quebec, 1760 Montreal.
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